Mani Lettenbichler: Vom Trial-Kind zum Hard-Enduro-Rekordmann
Sein fünfter Erzbergrodeo-Sieg in Folge war der Anlass für unseren ersten Bericht über ihn. Aber wer ist Manuel "Mani" Lettenbichler eigentlich, und wo fängt seine Geschichte an? Nicht im Hard Enduro — im Trial.
Der Sohn eines Trial- und Hard-Enduro-Fahrers
Lettenbichler, geboren am 30. April 1998, ist der Sohn von Andreas Lettenbichler, selbst ehemaliger deutscher Trial- und Hard-Enduro-Fahrer. Mani begann als Kind mit dem Trial-Sport, bevor er sich dem Enduro zuwandte — mit seinem Vater als erster Anleitung. Beide fahren, Generationen auseinander, für dasselbe Team: Red Bull KTM Factory Racing.
Der Durchbruch
2018 gelang Lettenbichler der Sprung nach vorn: Platz drei beim Erzbergrodeo, kurz darauf Vizemeister in der World Enduro Super Series. Der Weg zur Weltspitze war damit vorgezeichnet.
Vier Weltmeistertitel in Folge
Zwischen 2022 und 2025 holte sich Lettenbichler vier FIM Hard Enduro Weltmeistertitel in Serie — in der Saison 2023 blieb er dabei die komplette Saison ungeschlagen.
Sechsfacher Romaniacs-Sieger
Bei den Red Bull Romaniacs in Rumänien, einer der härtesten Hard-Enduro-Rallyes überhaupt, gewann er sechsmal: 2019, 2020, 2021, 2023, 2024 und 2025. 2019 war er dabei der jüngste Sieger in der Geschichte der Veranstaltung.
Fünf Erzbergrodeo-Titel
Am Erzberg gewann Lettenbichler von 2022 bis 2026 fünfmal in Folge — zuletzt bei der 30. Jubiläumsausgabe, womit er sich neben Taddy Blazusiak und Graham Jarvis in den exklusiven Kreis der Fünffach-Sieger einreiht.
Und jetzt?
Wer verstehen will, was für ein Rennen das eigentlich ist, das Lettenbichler gerade wieder gewonnen hat, findet die Zahlen dazu im Ergebnis-Überblick zum Erzbergrodeo 2026.