Erzbergrodeo 2026: Ergebnisse, Podium und Rekorde im Überblick
Die 30. Jubiläumsausgabe des Red Bull Erzbergrodeo ist Geschichte. Hier die Zahlen dazu — Podium, Finisher-Quote und was der fünfte Sieg für Mani Lettenbichler wirklich bedeutet.
Das Podium
- Mani Lettenbichler (Deutschland) — fünfter Sieg in Folge
- Trystan Hart (Kanada, FMF KTM Factory Racing) — 3 Stunden 14 Minuten, 8:30 Minuten zurück
- Mario Roman (Spanien, MR74 Racing Husqvarna) — 3 Stunden 18 Minuten, 12:30 Minuten zurück
Nur 15 Finisher
Von den rund 1.500 Fahrern, die sich für den Iron Road Prolog anmeldeten, qualifizierten sich 500 für das Hauptrennen am Sonntag. Innerhalb des Vier-Stunden-Zeitlimits erreichten am Ende nur 15 Fahrer das Ziel — eine Finisher-Quote von rund drei Prozent. Der Erzberg lässt sich seinen Ruf als härtestes Hard-Enduro-Rennen der Welt nicht streitig machen.
Der Kampf um Platz zwei
Trystan Hart lieferte sich das spannendste Rennen des Tages: Nach einem vermutlich verbogenen Kettenrad sprang ihm die Kette mehrfach ab, er verlor wertvolle Zeit — kämpfte sich aber vor Kontrollpunkt 12 noch an Mitch Brightmore vorbei auf Platz zwei zurück. Für den Kanadier war es das vierte Podium in den letzten fünf Jahren.
Der exklusive Kreis der Fünffach-Sieger
Mit seinem fünften Erzbergrodeo-Sieg in Folge reiht sich Lettenbichler neben Taddy Blazusiak und Graham Jarvis in eine Liste ein, die nur drei Namen kennt. Mehr dazu im ausführlichen Rückblick auf das Rennen 2026.
Neu hier?
Wer die Grundlagen des Trial- und Hard-Enduro-Sports noch nicht kennt, findet sie in unserem Artikel Was ist Trial-Sport? Und wer selbst hin will, ob als Zuschauer oder als Teilnehmer, findet alles Wichtige in unserem Erzbergrodeo-Besucherguide.