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AirTags: Apple Verbessert Anti-Stalking-Funktionen

Apple hat zentimetergenaues Tracking für seine Tracking-Chips namens AirTags ermöglicht. Eine weitere Funktion wurde ebenfalls verbessert.

Apple hat seine Tracking-Chips aktualisiert und die Anti-Stalker-Funktionen auf den Geräten verbessert. Das kündigt das Unternehmen auf der englischsprachigen Support-Seite für die Standort-Chips an.

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Apple bereits mit dem vorletzten Update auf Version 2.0.24 der Firmware im November die zentimetergenaue Ortung der Chips für fremde AirTags ermöglicht. Das soll eine „Präzisionssuche“ ermöglichen, um „ein unbekanntes AirTag zu finden, das sich mit Ihnen bewegt“, sagte Apple.

Das iPhone benachrichtigt seinen Besitzer, wenn sich ein seltsames AirTag in der Nähe befindet, ohne das Smartphone des Besitzers. Voraussetzung ist ein iPhone mit mindestens der Version 16.2 des mobilen Betriebssystems iOS.

Fehler beim Beschleunigungsmesser behoben
Das Unternehmen hat auch Verbesserungen mit der Version 2.0.36 der AirTag-Firmware vorgenommen, die jetzt von Apple veröffentlicht wurde. Die Software soll ein Problem beheben, bei dem der Beschleunigungssensor in bestimmten Situationen nicht aktiviert wurde.

Apples Tracking-Chips stehen immer wieder in der Kritik. Anfang des Jahres warnte ein US-Model vor den Geräten, weil sie einen seltsamen Standort-Tracker in ihrer Jackentasche fand. Das sei der „gruseligste Moment aller Zeiten“ gewesen, schrieb sie auf Instagram.

Kritik gab es bereits, als die Apple-Geräte veröffentlicht wurden. Das IT-Magazin Heise schrieb im vergangenen Jahr: „Mit AirTags lassen sich Personen und Fahrzeuge wochenlang unentdeckt orten.“ Auch Apples verbesserte Datenschutzmaßnahmen konnten Missbrauch nicht verhindern.

 

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